Juroren


Juroren

Juror Wind Bands

Jean-Claude Kolly

Jean-Claude Kolly wurde am 7. Juli 1961 in Freiburg geboren.

Er studiert Klavier und Trompete, danach bildet er sich in theoretischen Fächern, Gesang und Orchestration am Konservatorium Freiburg weiter. Dort erhält er auch das Lehrdiplom für Musikunterricht für die Oberstufe.

Am Konservatorium von Lausanne studiert er die Fächer Direktion, Orchestration und Komposition unter der Leitung von Hervé Klopfenstein und Jean Balissat. Im Frühling 1988 schliesst er diese Studien mit dem Diplom in Orchesterdirektion ab.

Jean-Claude Kolly startet seine Karriere als Dirigent mit dem Chor Lè Tsèrdziniolé aus Treyvaux, im Jahr 1984 übernimmt er die Gérinia aus Marly.

Während drei Jahren leitet er die Harmonie municipale aus Vevey und leitet während sieben Saisons die Brass Band Freiburg.

Er leitet er die Concordia seit 1993.

Stetig auf der Suche nach weiterer Verbesserung hat er die Gelegenheit gehabt auf internationalem Niveau mit Eugen Corporon (USA), Howard Snell (GB), Keith Wilkinson (GB), Derek Bourgeois (GB) und Henk van Lijnschooten (NL) zusammenzuarbeiten.

Verschiedene Blasorchester haben mit ihm als Gastdirigent zusammengearbeitet. Im Speziellen sind dies le littoral neuchâtelois, Orphéon (Kanton Waadt), das Freiburger Harmonieorchester, l’orchestre d’harmonie Shostakovich (Kanton Jura), das BlasOrchester SenseSee und das Nationale Jugendblasorchester.

Regelmässig wird als Experte an regionalen, kantonalen, eidgenössischen und internationalen Wettbewerben engagiert. Bei diesen Gelegenheiten hat er ebenfalls die Möglichkeit sich auf diesem Gebiet durch den Austausch mit anderen Jurymitgliedern zu perfektionieren.

Jean-Claude Kolly unterrichtet an der Hochschule für Musik in Lausanne und am Konservatorium Freiburg Blasmusikdirektion sowohl für Amateure als auch im professionellen Bereich (Bachelor- und Masterstudiengang).

Von der CISM wurde er als Ausbildner für die professionelle Juryausbildung für Musikwettbewerbe engagiert.




Juror Brass Bands

Thomas Rüedi

Thomas Rüedi wurde 1969 in Oberwil bei Büren, in der Nähe von Bern, geboren und begann im Alter von elf Jahren, Euphonium zu spielen. Seine Ausbildung als Berufsmusiker auf diesem Instrument erhielt er ab 1991 im Mutterland der Blechblasmusik, in England. An der Sheffield University studierte er unter anderem bei Phillip McCann und Peter Parkes. Daneben belegte er die Fächer Dirigieren, Arrangieren und Komposition, die seinen Werdegang ebenfalls entscheidend prägen sollten. In dieser Zeit wirkte Thomas Rüedi zudem in zahlreichen britischen Top- Brass Bands mit. Als wichtiger Meilenstein seiner Karriere darf 1999 die Auszeichnung mit dem Ersten Preis des Europäischen Solistenwettbewerbs für Blechbläser in München gelten.

Seine Auftritte als Solist führten Thomas Rüedi durch ganz Europa, Afrika, Asien und die USA, dabei arbeitete er mit zahlreichen wichtigen Sinfonieorchestern, Blasorchestern und Brass Bands zusammen. Auf der fortwährenden Suche nach neuen Klangideen gründete Thomas Rüedi mit dem bekannten Marimbaphon- Virtuosen Raphael Christen das Duo «Synthesis». Dabei gelingt den beiden Musikern eine unerhört schlüssige Verbindung der Solo-Instrumente Euphonium und Marimba zu einem neuen Ganzen. Die gemeinsame CD-Produktion «Synthesis» erlangte ebenso wie die Thomas Rüedis Solo-CD «Elégie» internationale Anerkennung.

Ein grosses Anliegen ist Thomas Rüedi die pädagogische Tätigkeit. So leitet er die Euphonium-Klassen der Hochschule der Künste Bern und der Hochschule Luzern und gibt als Gastdozent Meisterkurse an zahlreichen Musikhochschulen in Europa und Übersee. Schliesslich spielt er als Orchestermusiker regelmässig im Tonhalle Orchester Zürich und in anderen renommierten Sinfonieorchestern wie dem Sinfonieorchester des Bayrischen Rundfunks oder dem Orchester der Oper Zürich.

Seine Fähigkeiten als Dirigent stellte er unter anderem mit der Brassband Bürgermusik Luzern (A-Band) unter Beweis, deren musikalischer Leiter er von 1995 bis 2002 war. Von 1997 bis 2006 dirigierte er zudem das Ensemble «Seeland Brass». Als Gastdirigent gewann er 2004 mit der Brass Band Berner Oberland den «Swiss Open» und den «European Open Wettbewerb» in Luzern.

Auch als Arrangeur und Komponist hat sich Thomas Rüedi einen Namen gemacht. Sein Oeuvre umfasst über fünfzig Werke für Blasmusik. Insbesondere seine zahlreichen Bearbeitungen aus dem Schweizer Volksliedgut haben einen festen Platz im Blasmusik-Repertoire.